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Warum es diesen Blog über No-Bullshit-Consulting gibt

Consulting-Blogs schreiben alle das Gleiche: Best Practices, Methoden, Hochglanz. Wir nicht. Warum es MacNorris gibt — und was dieser Blog wirklich werden soll.

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Öffne die Website irgendeiner Unternehmensberatung. Dann öffne die nächste. Und die übernächste.

Du wirst Folgendes finden: Best Practices. Methoden. Die Expertise des Teams. Vielleicht ein paar Branchen-Insights. Alles poliert. Alles auf Hochglanz. Ungefähr so wie die Folien, die am Ende eines Projekts als Ergebnisse präsentiert werden — aufwändig gestaltet, inhaltlich leer.

Was du nicht finden wirst: Ehrlichkeit.

Was niemand schreibt

Kein Consultant schreibt darüber was wirklich schiefläuft. Über die Kundensicht — nicht die Version die der Berater gerne hätte, sondern die echte. Über Projekte die sich hinziehen weil niemand ein Interesse daran hat dass sie enden. Über Ausschreibungen bei denen das Ergebnis schon vorher feststeht. Über Berater die nach drei Monaten noch keinen einzigen konkreten Schritt gemacht haben, aber ein prall gefülltes Confluence hinterlassen. Über Meetings die Meetings gebären.

Das alles existiert. Jeder in der Branche weiß es. Aber geschrieben wird darüber nicht — zu viel Marketing-Logik, zu viel Angst vor dem eigenen Ruf, zu viel Hochglanz-Zwang.

Genau das ist der Grund warum es MacNorris gibt. Und genau das ist der Grund warum es diesen Blog gibt.

Was No-Bullshit-Consulting eigentlich bedeutet

Der Begriff wird gerne benutzt. "Wir sind anders." "Wir reden Klartext." "Bei uns gibt es keine Floskeln."

Und dann kommt der 80-seitige Abschlussbericht.

No-Bullshit-Consulting bedeutet für uns nicht ein anderes Kommunikationsformat. Es bedeutet eine andere Grundeinstellung. Nämlich diese: Ein Problem ist erst gelöst wenn es gelöst ist — nicht wenn es dokumentiert, präsentiert oder in eine Roadmap überführt wurde.

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Klassisches Consulting verdient Geld mit Zeit, nicht mit Ergebnissen. Je länger ein Projekt läuft, desto besser für die Beratung. Das ist kein Vorwurf — das ist Geschäftsmodell. Aber es erklärt warum so viele Projekte nie wirklich enden, und warum so viele Probleme nach dem Einsatz noch genauso da sind wie vorher.

Uns geht es nicht darum möglichst lange in einem Projekt zu sein. Uns geht es darum möglichst gute Lösungen zu finden — und zwar schnell. Ein Problem das in zwei Wochen gelöst wird ist besser als eines das in sechs Monaten "strategisch empfohlen" wird.

Wir sind keine Berater. Wir sind Problemlöser.

Das ist kein Slogan. Das ist der einzige Unterschied der zählt.

Wir sind von den Köpfen her anders gepolt

Das kommt nicht aus einer Positionierungs-Übung. Das kommt aus Jahren in Projekten wo wir gemerkt haben: Die meisten Berater wollen das Problem nicht lösen. Sie wollen beim Problem bleiben.

Wir nicht.

Wir haben in den letzten Jahren Dinge gesehen die uns bis heute beschäftigen. Berater die offensichtlich keine Ahnung hatten aber selbstbewusst präsentierten. Kunden die wussten dass sie betrogen werden aber weitermachten weil der Wechsel zu aufwändig schien. Projekte bei denen das eigentliche Problem nie auch nur angesprochen wurde, weil alle Beteiligten kein Interesse daran hatten.

Diese Erfahrungen haben MacNorris geformt. Nicht als Reaktion auf schlechte Berater — sondern als klare Entscheidung was wir sein wollen. Und was nicht.

Was dieser Blog werden soll

Kein weiterer Consulting-Blog mit Best Practices die niemand braucht.

Hier werden Inhalte auftauchen die uns in der Praxis begegnet sind. Echte Situationen. Echte Probleme. Was funktioniert hat — und was nicht, ohne Weichspüler. Meinungen über das was wir an Berater-Verhalten gesehen haben. Geschichten aus Projekten die niemand so erzählt wie sie wirklich waren.

Nicht um Kollegen zu blamieren. Sondern weil Transparenz das Einzige ist was diese Branche langfristig besser macht.

Wir publizieren hier nicht nach Redaktionsplan. Wir publizieren wenn wir etwas erlebt haben das es wert ist aufzuschreiben. Wenn ein Problem gelöst wurde. Wenn uns etwas begegnet ist das andere kennen sollten. Wenn wir eine Meinung haben die unbequem ist aber gesagt werden muss.

Authentisch. Ehrlich. Unzensiert.

Falls dich das anspricht — dann bist du hier richtig. Und falls du gerade ein Problem hast das dich schon länger beschäftigt: Meld dich. Genau dafür sind wir da.

— Robert

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